Für ein paar Tage zog sich das Team des Musikerfamilien-Projekts für einen gemeinsamen Projekt-Workshop in die klösterliche Stille des Stifts Zwettl zurück.
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Wer stützt? Wer glänzt?
Am 12. Mai 2026 fand die Podiumsdiskussion im Rahmen des internationalen Workshops “Power Couples? Collaborations at work and at home” in Halle (Saale) statt.
Wenn Forschung und Lehre Früchte tragen
Wir freuen uns sehr, unserer Kollegin Julia Lenart zur Auszeichnung mit dem Masterpreis des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Wien zu gratulieren!
„Mutterliebe ist nur einmal im Jahr…“
Vom Topos der ,Mutterliebe’ in der Musikkultur. Impulsvortrag von Felix Dieterle im Rahmen des Seminars MAMA. Von Maria bis Madonna: Imaginationen von Mutterschaft in der Musikgeschichte
(Prof. Dr. Gesa Finke, Universität zu Köln / Prof. Dr. Evelyn Buyken, Universi-tät Siegen) am 16. Juni 2026
Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven
Unter dem Thema Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven hatte das Forschungsprojekt Musikerfamilien zu einem interdisziplinären und internationalen Symposium eingeladen, um über die vielen möglichen Zwischenräume nachzudenken, die sich an den Verknüpfungsstellen zwischen Musik und Familie ergeben können. Über die Themen des Symposiums wurde im anschließenden Workshop für Early Stage Researcher weiter reflektiert.
Der Topos „Wunderkind“ und das Familiale in der Musikgeschichte
Im Rahmen des Workshops „Der Topos Wunderkind und das Familiale in der Musikgeschichte“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien am 30. März 2026 tauschte sich das Musikerfamilien-Team mit dem Team der Erich Wolfgang Korngold-Werkausgabe über den Topos des „Wunderkindes“ in der Musikgeschichte aus.
Von Karlsruhe nach Wien: Eine Exkursion von Studierenden der Hochschule für Musik Karlsruhe zum Festival für Marianna Martines
Um Marianna Martines und ihr Werk besser kennenzulernen, hat ein musikwissenschaftliches Seminar der Hochschule für Musik Karlsruhe den langen Weg nach Wien unternommen, um am “Festival für Marianna Martines. Klänge aus dem Großen Michaelerhaus” teilzunehmen. Dieses fand am 16. und 17. Juni 2025 im Sommerrefektorium der Pfarre St. Michael in unmittelbarer Nähe zu Martines‘ Lebens- und Schaffensraum statt.
Der Albtraum vom Mutterglück
In „Mother’s Baby“ (dt. „Mutterglück“) (2025) beschäftigt sich die Regisseurin Johanna Moder mit individuellen und gesellschaftlichen Erwartungen rund um das Thema Mutterschaft. Das Team des Forschungsprojekts „Musikerfamilien: Konstellationen und Konzepte“ hat sich den Film im Kino angesehen.
Der „Streicherhof“ als Raum vielfältiger Formen musikkulturellen Handelns
Julia Lenarts Masterarbeit „Es kam die ganze große Welt in den ‚Streicherhof‘“. Der „Streicherhof“ als Raum vielfältiger Formen musikkulturellen Handelns blickt unter einer raumsoziologischen und praxeologischen Perspektive auf die Klavierfabrik der Familie Streicher in Wien.
Klassentreffen? Familientreffen? Die Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung 2025 in Weimar
Das Team des Forschungsprojekts Musikerfamilien präsentierte Einblicke in die bisherige Projektarbeit im Rahmen der 77. Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung im Oktober 2025 in Weimar.
CfP: Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven
Interdisziplinäres und internationales Symposium des FWF-Forschungsprojekts „Musikerfamilien: Konstellationen und Konzepte” an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 27. – 29. Mai 2026.
Zu Besuch bei den Ehetagebüchern d’Albert im Archiv der Berliner Philharmoniker
Anfang September verbrachten wir (Christine Fornoff-Petrowski, Julia Lenart und Melanie Unseld) zwei Tage im Archiv der Berliner Philharmoniker, um uns mit der Materialität der d’Albert-Tagebücher zu beschäftigen. Für Christine Fornoff-Petrowski war es ein Wiedersehen mit den ihr bereits vertrauten Tagebüchern, für mich eine erste Begegnung anlässlich meines Einstiegs ins Musikerfamilien-Projekt. Eine Rückschau auf eine erkenntnisreiche Archivreise, die zeigte, dass Editionsarbeit auch Detektiv:innenarbeit sein kann.
“Tratsch im Treppenhaus”
Im musikhistorischen Diskurs stehen öffentliche Institutionen wie Hofkapellen, Theater oder Konzerthäuser häufig im Zentrum der Analyse. Doch welche Erkenntnisse lassen sich gewinnen, wenn man einen vermeintlich privaten Ort – ein Wohnhaus im Wien der 1750er Jahre – in den Fokus rückt und als musikkulturellen Interaktionsraum betrachtet?
Die Musikerfamilie Rosé im Kontext von Verfolgung und Exil
Anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz findet im Sommersemester 2025 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock eine Veranstaltungsreihe statt, die sich unterschiedlichen musikalischen Kontexten des NS-Terrors widmet.
Musikerfamilienforschung – (auch) eine haarige Angelegenheit!
Die Zeiten, in denen sich Musikforscher:innen ausschließlich über handschriftliche oder gedruckte Noten beugten, sind vorbei. Wer Musik als ästhetisches, soziales, historisches und materiell diverses Phänomen betrachtet, dem eröffnet sich nicht nur eine Perspektivenvielfalt, sondern stößt unter Umständen auch auf »haarige« Gegenstände.
Musikerfamilienforschung trifft auf Opernforschung
„Künstlerisches Handeln sowie wissenschaftliches Arbeiten und Forschen finden nicht im ,stillen Kämmerlein‘ statt, sondern profitieren von gedanklichem Austausch, Inspiration und Anregung…”
Workshop der Forschungsprojekte Musikerfamilien. Konstellationen und Konzepte und Composing | Publishing | Performing Opera. The Making of Alban Berg’s Wozzeck and Lulu
Strauss & Co. Dynastie oder Musikerfamilie?
Vortrag von Melanie Unseld im Rahmen der Ringvorlesung „Strauss-Topographien. Klang – Raum – Wien“ am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Wien (13. März 2025)
Familie im Prisma der Opernbühne
Innocence von Kaija Saariaho, Sofi Oksanen
und Aleksi Barrière am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (20.3.2025) Was ist eine Familienoper? Auf diese Frage gibt es unterschiedliche Antworten…
Gesprächsabend über die Oper “Alma” (Volksoper Wien)
Unser Besuch der Oper Alma der israelischen Komponistin Ella Milch-Sheriff liegt zwar schon mehrere Monate zurück, doch der Eindruck, den die Oper bei uns hinterlassen hat, ist noch immer stark. Die Perspektive auf Alma Mahler als Mutter und der Fokus auf das Familiäre bilden eine Brücke zu unserem Projekt – nicht zuletzt auch durch den inhaltlichen Bezug zum Teilprojekt über die Musikerfamilie Rosé – und haben viele Diskussionen im Team angeregt.
Die Familie Marsalis – Eine Vorstellung des Familialen im Jazz
Familien sind nicht nur biologische Verbindungen, sondern auch soziale Konstruktionen, die durch Erzählungen und Darstellungen geprägt werden. Die Familie Marsalis, oft als „First Family of Jazz“ bezeichnet, ist ein prominentes Beispiel für solche Narrative.